Die Stadt Kotohira entstand unterhalb des Schreins Kotohiragu zu dem einige historisch bedeutsame Gebäude wie die Shoin-Halle gehören. Dort können Schiebetüren und Wandschirme bewundert werden, die von einem Maler der Edo-Zeit namens Okyo Maruyama mit Malereien verziert wurden. In der Emaden-Halle werden Votivbrettchen, sogenannte ema, mit Gebeten für eine sichere Seereise aufbewahrt. Nicht weit von der Straße, die zum Schrein führt, liegt das älteste erhaltene Theater Japans, das Kanamaru-za. Nach einem langen Tag mit Besichtigungen können Sie sich im Thermalbad Konpira von den Anstrengungen erholen.
Am Hang des Berges Zozu (Höhe 521 m) ist einer der wichtigsten Shinto-Schreine Japans gelegen. Um zum Schrein zu gelangen, muss man 785 Treppenstufen bewältigen, und insgesamt 1368 Stufen sind es bis ganz nach oben zum Schrein Izumata kurz vor dem Berggipfel. Das Leben und Treiben in den Geschäften, die die Zugangsstraße zum Schrein säumen, gehört ebenso zum Erlebnis eines Schreinbesuchs. Das Wort Konpira kommt vermutlich von Sanskrit „Khumbira“ (ein Krokodil, das in eine buddhistische Wächtergottheit verwandelt wurde).
1835 erbaut, ist dies das älteste Kabuki-Theater Japans. Dieses Haus zu betreten kommt einer Zeitreise in die Vergangenheit gleich. Jedes Jahr im Frühling wird hier Kabuki aufgeführt.
Die Stadt Konpira ist nicht nur für den Kotohira-gu-Schrein und das Kabuki-Theater, sondern auch für ihre natürlichen heißen Quellen berühmt. Das Wasser gilt als heilend bei Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und verspannte Schultern.
* Die Ballons auf der Karte weisen auf wichtige Einrichtungen hin.
Reisetipps
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