![]() Chikurin-ji yokan ![]() Yaki-dango |
Legen Sie entlang des Weges eine Pause ein, um die örtlichen Süßigkeiten auszuprobieren. Auf der 88-Tempel-Pilgerfahrt haben Sie viele Gelegenheiten örtlich hergestellten Süßigkeiten zu begegnen. Genießen Sie etwas Süßes zu Ihrem Tee und tanken Sie Kraft, um zum nächsten Tempel weiterzulaufen. Probieren Sie im 1. Tempel, dem „Ryozen-ji“, die Reisknödelspezialität awakutta mit Hirse und die Reissorte koshihikari im Geschäft „Monzen Ichibangai“, welches sich außerhalb des Tempeltors befindet. In Toyotaya neben dem 23. Tempel, dem „Yakuo-ji“, wird die Waffelsüßigkeit monaka in Schildkrötenform angeboten. Das Gebiet neben dem Tempel ist als Eiablageplatz für Seeschildkröten bekannt. Daher stammt die Idee mit dem Schildkrötenthema. Verpassen Sie nicht das Bohnengelee Chikurin-ji yokan im 31. Tempel, dem „Chikurin-ji“. Die Verpackung kommt in Form eines kurzen Bambusscheits daher, sodass das Gelee je nach Bedarf herausgedrückt werden kann. Es eignet sich perfekt als Wegeverzehr, während Sie Ihre Wanderung fortsetzen. Im Restaurant „Gojuichiban Shokudo“ neben dem 51. Tempel, dem „Ishite-ji“, werden gegrillte mochi-Reisknödel namens oyaki, die mit süßer Bohnenpaste gefüllt sind und ein schmackhaftes geröstetes Aroma haben, feilgeboten. In der Nähe der Seilbahn des 66. Tempels, dem „Unpen-ji“, werden Pilger durch gegrillte Knödel namens yaki-dango gelockt. Die leicht süßen Knödel werden auf Holzkohle gegrillt und mit einer süßen Misosoße serviert. Probieren Sie vor dem Tor des 86. Tempels, dem „Shido-ji“, die Spezialität chikurinto, die im Geschäft „Miura-denboya Chikurinto“ verkauft wird. Essen Sie diesen aus Zucker und Ingwer zubereiteten Snack und Sie werden neue Energie erhalten, die Sie benötigen, um die letzten zwei Tempel zu erreichen. |
![]() Sobagome zosui ![]() Tokushima ramen ![]() „Hirome Ichiba“-Markt ![]() Gegrillter Bonito (katsuonotataki) ![]() Imabari yakitori |
Bereisen Sie die 88 Tempel, während Sie dabei die örtlichen Gerichte genießen. Das Bereisen der 88 Tempel bedeutet, ganz Shikoku zu besuchen. Dies ist eine großartige Gelegenheit die örtlichen Gerichte auszuprobieren, während Sie gleichzeitig die Tempel besuchen. Ein umgebautes altes Kaufmannshaus namens „Sari-an“, welches sich ca. 17 km vom 10. Tempel, dem „Kirihata-ji“, befindet, bietet sobagome zosui, die Buchweizensuppenspezialität Tokushimas an. Die besondere Eigenheit dieser örtlichen Spezialität dabei ist, dass für dieses Gericht Buchweizen anstatt Reis verwendet wird. Es heißt, dass Buchweizen eine örtliche Zutat wurde, nachdem der Heike-Klan, nach der Niederlage des Genpei-Kriegs in dieses Gebiet zog, wo in den engen Bergtälern kein Reis, dafür aber Buchweizen angebaut werden konnte. Ungefähr 6 km vom 17. Tempel, dem „Ido-ji“, entfernt, befindet sich „Chukasoba Inotani“, ein idealer Ort zum Ausprobieren von Tokushima ramen. Bei dieser örtlichen Spezialität handelt es sich um eine auf einer Brühe aus Schweinefleisch und Sojasoße basierenden Nudelsuppe, die mit süßem und salzigem Schweinefleisch und einem rohen Ei garniert und mit einer Schale Reis als Beilage serviert wird. Ein anderes beliebtes Gericht hier ist ramen don, bei dem die Zutaten der Ramensuppen auf einer Schüssel Reis serviert werden. Für Spezialitäten von Kochi halten Sie beim „Hirome Ichiba“-Markt an, welcher sich im Zentrum der Stadt Kochi befindet, ca. 7 km vom 31. Tempel, dem „Chikurin-ji“, entfernt. Dieser Markt ist in einem traditionellen Stil aufgebaut und bietet eine Reihe örtlicher Gerichte und Getränke an, die nach dem Kauf sofort dort verzehrt werden können. Probieren Sie Kochis Hähnchenspieße Tosa jiro, gegrillte Teigtaschen von Verkaufsständen und anderen örtliche Spezialitäten in einer ungezwungenen Atmosphäre. Eine der bekanntesten Delikatessen von Kochi – gegrillter Bonito (katsuonotataki) – ist eine Art sashimi (roher Fisch). Der Fisch wird direkt vor dem Servieren mit brennendem Stroh angebraten. Die Stadt Imabari in der Präfektur Ehime ist die Heimat von Imabari yakitori, einem Grillhühnchengericht. Probieren Sie es in Toribayashi, welches sich knapp 1 km vom 55. Tempel, dem „Nankobo“, befindet. Dieses Restaurant ist schon seit mehr als 40 Jahren in Betrieb und bietet auf die örtliche Art und Weise gegrilltes Hühnchen an. Dabei wird das Fleisch mit einer bügeleisenähnlichen Platte namens kote auf den heißen Grill gepresst, bis es knusprig und aromatisch ist. In der Vergangenheit verfügte Imabari über die meisten yakitori-Restaurants pro Kopf in ganz Japan. Das berühmteste Gericht in der Präfektur Kagawa ist Sanuki udon. Kleine, getrocknete Sardinen bilden die Basis für die Brühe der Suppe und die dicken Weizennudeln sind für ihre Bissfestigkeit bekannt. In der Präfektur Kagawa gibt es viele udon-Restaurants so auch in der Nähe jedes Tempels. Für eine einfache jedoch leckere Schüssel probieren Sie uchikomi udon in „Yasobaan“ einem Restaurant, welches sich neben dem Tor des 88. Tempels, dem „Okubo-ji“, befindet. Anstatt gekochter Nudeln werden die frischen Nudeln zusammen mit Gemüse und anderen Beilagen in einem Topf kurz vor dem Servieren gekocht. Dies ist ein ideales Gericht, um den Körper nach Erreichen des letzten Tempels der Pilgerreise wiederzubeleben. |
![]() Thermalbad „Dogo Onsen“ ![]() Tenugui (Tairyu-ji) ![]() Tenugui (Jodo-ji) |
Erholen Sie sich in einem Thermalbad und schonen Sie sich während der Wanderung. Die 88-Tempel-Pilgerfahrt ist voller Bergpfade. Lindern Sie Ihre Schmerzen durch Baden in einem heißen Bad. Ungefähr 8 km vom 23. Tempel, dem „Yakuo-ji“, entfernt, befindet sich eine schwefelhaltige heiße Quelle, deren Wasser sanft zu Ihrer Haut ist. Das Thermalbad namens „Jozen no Yu“ verfügt über ein Außenbecken, ein großes Innenbecken und insgesamt 14 verschiedene Wannen sowie ein Restaurant. Der 36. Tempel, „Shoryu-ji“, befindet sich in der Nähe von Shikokus südwestlichstem Ort, dem Bereich des Thermalbads „Ashizuri Onsenkyo“. Von den sich in der Nähe befindlichen Unterkünften können die Gäste den Blick über den Pazifischen Ozean genießen, der sich bis zum Horizont erstreckt, und dabei ein luxuriöses Bad nehmen. Der Sonnenuntergang an einem klaren Tag ist atemberaubend. Es wird gesagt, dass als Kobo Daishi hier den 38. Tempel, „Kongofuku-ji“, gründete, er seinen müden Körper im heißen Wasser einer Bergquelle heilte. Dies war der Beginn des Thermalbads „Ashizuri Onsenkyo“. Ungefähr 1 km vom 51. Tempel, dem „Ishite-ji“, entfernt, befindet sich das Thermalbad „Dogo Onsen“, welche als eines der ältesten Badeanstalten Japans gilt. Schlüpfen Sie hier in einen yukata-Kimono und genießen Sie in diesem Gebäude, welches als wichtiges nationales Kulturgut gilt, ein traditionelles japanisches Bad. Man nimmt an, dass dieses Gebäude als Inspiration für das Badehaus im Zeichentrickfilm Chihiros Reise ins Zauberland des Studio Ghibli diente. In einer Entfernung von ca. 1,5 km zum 69. Tempel, dem „Kannon-ji“, befindet sich das Thermalbad „Kotohikikairo“, welches über ein Außenbecken mit Blick auf den Ozean verfügt. Zudem gibt es dort eine Art Sauna namens kamaburo mit 1200-jähriger Geschichte, ein Salzwasserbad shioburo und andere ungewöhnliche Bäder. Zum Schluss das letzte, einzigartige Thermalbad: Zwischen dem 11. und 12. Tempel, dem „Fujii-dera“ und „Shosan-ji“, gibt es einen unter Pilgern beliebten Rastplatz – das Thermalbad „Kamo no Yu“. Dabei handelt es sich um ein öffentliches Kommunalbad, welches oft von Einheimischen nach einem langen und harten Arbeitstag besucht wird. Es verfügt über ein Außenbecken und ist ein geeigneter Ort, um Kontakt mit den Einwohnern zu knüpfen. |
![]() Gärten (Chikurin-ji) ![]() Gärten (Shido-ji) ![]() Deckenmalereien (Fujii-dera) ![]() Mikurodo ![]() Yashima |
Nehmen Sie während Ihrer Pilgerfahrt Fotos schöner Landschaften und bezaubernder Kunstwerke auf. Auf Ihrer Pilgerfahrt können Sie schönen Landschaften, sehenswerten Gärten und Kunstwerken begegnen. Halten Sie während Ihrer Wanderung die Augen für solche Fotogelegenheiten offen. Besuchen Sie für einen traditionellen japanischen Garten den 31. Tempel, „Chikurin-ji“, mit seinem künstlich angelegten Teich und den 86. Tempel, „Shido-ji“, durch den sich ein Bach schlängelt. Beide Gärten strahlen eine beruhigende Wirkung aus. Der Garten des 27. Tempels, „Konomine-ji“, ist hingegen etwas ungewöhnlich. Neben der 150-stufigen Steintreppe, die vom Niomon-Tor zum Haupttempel und dann zum Daishi-Tempel weiterführt, sind zwei Gärten angelegt, deren Anblick den Pilgern das Hochsteigen der anstrengenden Treppe Erleichterung verschafft. Einige andere Tempel sind für Ihre lebhaften Deckenmalereien berühmt, wie der 11. Tempel, „Fujii-dera“, auf dessen Decke ein gewaltiger Drache gemalt ist sowie der 37. Tempel, „Iwamoto-ji“, dessen Decke mit 575 farbenprächtigen Fliesen verziert ist. Besucher sind sicherlich auch überrascht von der Decke des 78. Tempels, dem „Gosho-ji“, mit seinem dreidimensionalen Blumen- und Pflanzenrelief, welches die Decke schmückt. Natürlicherweise bieten nicht nur die Tempel eine spektakuläre Sicht. Entlang des Pilgerwegs gibt es zahlreiche Stellen, an denen das schnell verschwindende alte Japan gesehen werden kann. Laufen Sie vom 10. Tempel, dem „Kirihata-ji“, zum Kamogawa-JR-Bahnhof und sie erreichen die Kawashima-Brücke, eine versenkbare Brücke, welche den Yoshinogawa-Fluss überspannt. Sie bietet einen für Shikoku typischen, idyllischen Anblick. In der Nähe des 24. Tempels, dem „Hotsumisaki-ji“, befindet sich eine Höhle „Mikurodo“, von der ausgegangen wird, dass dort der Mönch Kukai (alias Kobo Daishi) den Erleuchtungszustand satori erreicht hat. Werfen Sie einen Blick aus der Höhle auf das aus der Dunkelheit auftauchende Meer und den Himmel. Laut einer Legende entstand der Name Kukais aus den zwei Schriftzeichen für Himmel und Meer dieser Szene. Nah am 84. Tempel, dem „Yashima-ji“, befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem aus man eine umfassende Sicht auf das japanische Inlandsmeer und das Zentrum der Stadt Takamatsu hat. Nur selten befindet sich eine Provinzhauptstadt so nah am Meer und der Blick auf die Lichter der Stadt während der Dämmerung, der mit dem Blick über das Inlandsmeer wetteifert, ist sehr eindrucksvoll. |
Reisetipps
Bei „Shikoku O-Henro“ oder der Shikoku-Pilgerfahrt handelt es sich um eine religiöse Reise zu den 88 Tempeln Shikokus.
Webseiten für Reservierungen
Wenn Sie ein Hotel oder Ryokan (Hotel im japanischen Stil) suchen, klicken Sie auf den obigen Link!
Empfohlene Webseiten
Diese Webseiten helfen Ihnen, Ihre Reise nach Shikoku effektiv zu gestalten!